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Unsere aktuellen Tipps:

Fantasy:

Seeland - Per Anhalter zum Strudelschlund
Arena-Verlag

Nach dem Umzug mit seiner Mutter nach Bittie Cross ist der 13jährige Max frustriert. Es ist sterbenslangweilig dort. Im Haus seiner Großmutter findet er einen gummiartigen Umschlag mit einem Foto seines Vaters und einer Brille. Er beschließt, ihn zu suchen. Auf dem Weg zur Bushaltestelle trifft er Emma. Bei einem Streit finden die Beiden durch Zufall einen geheimen Weg nach Seeland. Da sie den spektakulären Hinweg aber nicht als Rückweg nutzen können, versuchen sie auf anderen Wegen wieder zurück zu kommen. In Seeland findet alles auf, im und unter Wasser statt. Die Jugendlichen müssen sich erst einmal zurechtfinden und geraten in große Gefahr. Sie erfahren durch Ari, einen Straßenjungen, daß seit nun zwölf Jahren die Schaar über Seeland herrscht und bereits viele Leute verschwunden sind. Auch ahnt Max, daß sein unbekannter Vater dieses Land gekannt haben muß.
Anne Ruhe nimmt ihre Leser mit auf eine spannende Abenteuerreise. Die Geschichte liest sich wie ein Film. Es gibt immer wieder die Möglichkeit zu kleinen Leseunterbrechungen, da neben den einzelnen Kapiteln auch die einzelnen Reiseabschnitte klar gegliedert sind. Allerdings war dieses Buch für mich durch den gelungenen Spannungsbogen ein Pageturner. Ein Buch für jedes Kind, dass Fantasiewelten, Abenteuer und Kopfkino liebt! (Kathrin Metzen)  

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 Unser Krimi-Tipp:

Der Schneegänger
Goldmann -Verlag

Schauplatz ist das winterliche Berlin.
Nachdem eine skelettierte Kinderleiche im Grunewald gefunden wird, bekommt Kommissar Lutz Gehring  einen vier Jahre alten Vermisstenfall wieder auf den Schreibtisch. Gehring leidet noch darunter, dass er den Fall damals nicht lösen konnte und das Kind unauffindbar blieb. Er beschließt, die Polizei-Studentin Sanela Beara zur Unterstützung anzufordern. Sanela stammt, wie die Eltern des toten Kindes, aus Kroatien, und Lutz Gehring schätzt ihre Menschenkenntnis und ihr besonderes Gespür für Ungesagtes und für zwischenmenschliche Spannungen. Gleichzeitig fürchtet er ihre Alleingänge, ihre Sturheit und ihre Grenzüberschreitungen. Sanela hält Gehring für "die personifizierte Arroganz".
Trotz der gegenseitigen Vorbehalte ergänzen sich die beiden gut, und die Ermittlungsarbeit führt Lutz Gehring und Sanela zu der Familie eines Hochschulprofessors. Die Mutter des toten Jungen war dort als Haushaltshilfe beschäftigt. Mittlerweile ist sie von ihrem Mann, einem Biologen, der Wölfe erforscht, getrennt und hat ihren früheren Arbeitgeber geheiratet. Sanela ermittelt verdeckt, indem sie sich als Haushaltshilfe dort einschleust und sie kann die Tragödie, die zum Tod des kleinen Darijo geführt hat, aufklären.
Meine Lieblingsfigur im Roman ist Sanela Beara. Sie ist dickköpfig, risikobereit und obwohl ihr Studium noch nicht abgeschlossen ist, hat sie schon einen sehr guten "Riecher" für mögliche Verdächtige.
Sehr interessant ist die Schilderung der Arbeit in der Wolfsforschungsstation in Brandenburg, denn Sanela ist fasziniert vom Biologen und Wolfexperten Darko. (Birgit Tigges) 

 

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